Qualitative Risikoanalyse
Qualitative Verfahren beschreiben Wahrscheinlichkeit und Auswirkung mit ordinalen Kategorien.
Ein typisches Werkzeug ist die Risikomatrix, in der beide Achsen auf drei bis fünf Stufen skaliert sind.
Quantitative Risikoanalyse
Bei komplexen Veranstaltungen kann eine quantitative Analyse sinnvoll sein: Wahrscheinlichkeiten werden numerisch angegeben.
Werkzeuge sind unter anderem Fehlerbaumanalyse (FTA), Ereignisbaumanalyse (ETA) und Monte-Carlo-Simulation.
Bewertung: von der Analyse zur Entscheidung
Die Bewertung vergleicht das Analyseergebnis mit vorher festgelegten Akzeptanzkriterien.
Das Ergebnis der Bewertung ist eine priorisierte Liste: welche Risiken sofort behandelt werden müssen, welche überwacht und welche akzeptiert werden können.
Quellen & Regelwerke
- ISO 31000:2018 — Risikomanagement — Leitlinien (Internationale Organisation für Normung)
- IEC 31010:2019 — Risk Management — Risk Assessment Techniques
- ONR 49000:2014 — Risikomanagement für Organisationen und Systeme (Austrian Standards)
- DGUV Information 215-310 „Sicherheit bei Veranstaltungen und Produktionen"
- UK Health and Safety Executive: Reducing risks, protecting people (R2P2) — ALARP guidance