Der Risikomanagementprozess
International anerkannte Regelwerke wie ISO 31000 beschreiben Risikomanagement als kontinuierlichen Prozess: Kontext festlegen, Risiken identifizieren, analysieren, bewerten, behandeln und überwachen.
Jeder Prozessschritt hat sein eigenes Werkzeugset — von der Checkliste über die Risikomatrix bis zu quantitativen Verfahren wie Fehlerbaumanalyse und Monte-Carlo-Simulation.
Die neun Fachseiten dieses Bereichs
- Risiken identifizieren: Strukturierte Methoden.
- Risikoanalyse und Risikobewertung: Vom Risiko zur belastbaren Bewertung.
- Risikomatrix: Wahrscheinlichkeit und Auswirkung visuell verknüpfen.
- Wahrscheinlichkeitsrechnung: Grundlagen quantitativer Bewertungen.
- Fehlerbaumanalyse: Ursachen systematisch zerlegen.
- Monte-Carlo-Simulation: Unsicherheiten stochastisch abbilden.
- Risikosteuerung nach ALARP: So niedrig, wie mit vertretbarem Aufwand erreichbar.
- Risikomonitoring und Risikoregister: Risiken vor, während und nach dem Event überwachen.
- Normen und Standards: ISO 31000, IEC 31010, ONR 49000.
Warum Risikomanagement für Veranstalter unverzichtbar ist
Behörden verlangen für sicherheitsrelevante Veranstaltungen zunehmend eine nachvollziehbare Risikobewertung als Bestandteil des Sicherheitskonzepts.
Für die operative Praxis liefert Risikomanagement priorisierte Maßnahmen: Wo lohnen Investitionen in Schutz, wo genügt Überwachung, wo wird das Restrisiko bewusst getragen?
Quellen & Regelwerke
- ISO 31000:2018 — Risikomanagement — Leitlinien (Internationale Organisation für Normung)
- IEC 31010:2019 — Risk Management — Risk Assessment Techniques
- ONR 49000:2014 — Risikomanagement für Organisationen und Systeme (Austrian Standards)
- DGUV Information 215-310 „Sicherheit bei Veranstaltungen und Produktionen"
- vfdb-Richtlinie 09/01 „Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen"
- BBK — Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz